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P r i m a r s c h u l
e F a n a s
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Projektwoche "Wasser"
3. bis 7. Juni 2002
Texte von der 4. Klasse
An dieser Projektwoche machte die ganze Primarschule inklusive der Kindergarten mit. 39 Kinder und 6 Lehrpersonen waren dabei und zum Teil halfen auch die Eltern mit.
Zum Thema Wasser gab es 5 verschienene Gruppen, von denen man 2 Gruppen während der Woche besuchen konnte. Wir konnten die Gruppen selber auswählen.
Die Gruppen
| Wasser und Farben
Christian Gerber, ein ehemaliger Zeichnungslehrer, führte zwei Gruppen mit Kindern durch eine interessante Woche. Am Montag, den 3.Mai, begann die Woche mit einer Begrüssung. Danach arbeitete er mit der ersten Gruppe. Die Kinder haben blaue Schnipsel aus Zeitungen und Prospekten ausgeschnitten und aufgeklebt. Es waren sehr viele Blautöne dabei. Dann gingen sie an den Sagenbach und schauten, welche Farbe das Wasser hat. Als sie die Farbe gesehen hatten, gingen sie ins Schulzimmer zurück und malten selber einen Bach. Als es Nachmittag wurde, kam die zweite Gruppe. Diese gingen Steine und altes Holz sammeln, die der Bach angeschwemmt hatte, und malten auch diese in Blautönen an. Dann hatten sie noch die Aufgabe einen blauen Wasservogel zu malen. Am Dienstag wurde von der ersten Gruppe Zeitungsstreifen zusammengeklebt. Aber das war nur ein Modell für das grössere Projekt, welches auf Stoff gemalt wurde. Es gab einen wunderschönen Wasserfall, der sich bewegte. ![[Image]](images/wasserpic/Wasserfarbenkl.jpg)
Am Nachmittag war wieder Gruppe zwei an der Reihe. Diese gingen nochmals Steine sammeln und bastelten damit ein kleines Flussbeet. Sie malten auch dafür die Steine an. Dann war auch dieser Tag zuende. Gruppe eins war am Mittwoch immer noch mit dem Wasserfall beschäftigt. Da die Kinder am Mittwoch Nachmittag immer frei haben, kam Gruppe zwei erst am Donnerstag Morgen zum Zug. Sie haben zuerst ein Schwimmbad gemalt, und danach haben sie Strassenkreiden mit einem Hammer zermahlen. Dann probierten sie, ob es mit Eiweiss oder mit Leim-Wasser besser zu malen ist. Am Nachmittag versuchte Gruppe 1 dasselbe.
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| Lebensraum Bach
Am Montag gab es eine kurze Einführung von Anna Gansner. Danach bekam man ein paar Blätter zum Thema passend. Auf einem Blatt stand, dass von allem Wasser, welches es auf der Erde gibt, nur gerade 1% trinkbar ist. Danach ging man zum Biotop in Fanas und lief dann den Bach hinunter bis ins Dorf. Am Bachrand lösten wir ein Kreuzworträtsel. Am Dienstag ging man hinunter zum Tersierbach. Dort entdeckte man viele verschiedene Tiere und auch ein paar Kaulquappen wurden gerettetet. Am Mittwoch wanderten wir den Flusslehrpfad von Saas nach Serneus ab. Auf dem Weg drehten wir einen Film über die Pflanzen und Tiere die dort leben. Am Donnerstag ordnete man die Blätter ein und bekam noch ein paar andere dazu, danach machte man Plakate von Tieren und Pflanzen. Am Freitag war die Ausstellung. Dort richtete man zwei Aquarien ein für Pflanzen und Tiere, die wir aus dem Biotop gesammelt hatten. Unsere Hauptatraktion war ein schwangerer Frosch. Über den Aquarien henkte man die Plakate auf von Tieren die man auch unten im Aquarium sah.
![[Image]](images/wasserpic/LRBachkl.jpg)
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| Gestalten auf und unter dem Wasser
Bei der Gruppe „ Gestalten auf und unter dem Wasser“ standen vor allem die Piraten im Vordergrund, und welche Schiffe diese hatten. Es kamen auch noch verschiedene Schiffe dazu: Dampfer, Ruderboot, Fähre und andere. Man bastelte auch so einen „Ei-Dampfer“. Dazu bliesen wir ein rohes Ei aus und füllten durch das Loch ein wenig Wasser ein. Darunter montierten wir ein Kerzchen. Durch die Erwärmung gab es Dampf und der Dampf gab einen Rückstoss, so dass das Schiffchen sich fortbewegte. Am Mittwoch ging es dann ins Hallenbad nach Chur. Dort tauchten wir nach Schätzen... natürlich nicht nach echten Schätzen. Am Donnerstag schauten wir uns einen Film an, "Kapitän Hook". Am Freitag stellten wir unsere gebastelten Dampfschiffchen aus und zeigten den Besuchern, wie diese funktionieren.
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| Wasserkraft und Energie
Bei der Gruppe Wasser, Kraft und Energie ging es um die Kraft des Wassers und wie man diese nutzen kann. Dazu machten wir Versuche mit Becken, die durch Schläuche miteinander verbunden waren. An den folgenden Tagen arbeiteten wir an Wasserrädchen. Zuerst ein ganz einfaches, nur mit Joghurtbecherresten. Danach eines aus Holz, das sah dann ähnlich aus wie ein Mühlrad. Am Donnerstag fuhren wir nach Klosters und schauten uns eine richtige Mühle mit einem Wasserrad an. Das Rad war durch eine Achse mit der Mühle verbunden. Ein Teil der Gruppe arbeitete an einer Wassererwärmungs - Anlage. Dazu liessen wir Wasser durch einen langen schwarzen Schlauch (30 Meter), der auf einem schwarzem Brett befestigt war, laufen (siehe weiter unten). Stellt man dieses in die Sonne, kommt es unten mit ca. 30° C wieder heraus. Am Freitag war dann die Ausstellung und es wurden noch Plakate gestaltet. Eine Gnäpfe wurde auch noch angefertigt. Das ist ein Hammer, der als Gegengewicht ein Gefäss hat, das sich immer wieder mit Wasser füllt, bis der Hammer gehoben wird. Dadurch wird das Wasser wieder ausgeleert und der Hammer fällt nach unten.
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Von der Quelle zum Meer
Die Gruppe ging am Montag die Reservoire anschauen. Sie machten einen Rundgang. Zuerst gingen sie zum Reservoir. Dann schauten sie noch eine Private Wasserteilung an. Die Gruppe wollte natürlich auch wissen von wo das Wasser herkommt ,darum besichtigten sie auch eine Quelle.
Am Dienstag gestalteten sie für die Ausstellung ein Plakat. Die Gruppe zeichnete den Kreislauf auf ein Blatt. So lernten sie, wie das Wasser von der Quelle in das Haus fliesst und von dort weiter zur Kläranlage. Sie erstellten ein Büchlein, worin verschiedene Experimente beschrieben sind, welche sie durchführten. Dann bekamen sie die Aufgabe den Wasserverbrauch zu Hause abzulesen.
Am Donnerstag erfuhr die Gruppe, wo das verunreinigte Wasser abfliesst. Dazu besichtigten sie die Ara in Grüsch. Um die Anlage besser kennenzulernen, führte sie Herr Gerber durch die Kläranlage.
Am Freitag besuchten sie ein Haus, dort betrachteten sie verschiedene Sachen, die mit Wasser zu tun hatten. Zum Beispiel: eine Waschmaschine, eine Geschirrspühlmaschine, so wie die Wasserspülung einer Toilette. Auch ein Wasserhahn wurde vorgeführt. Mit einem Versuch, Wasser durch Steine ,Sand und Erde fliessen zu lassen, konnte man beobachten, was bei einer Quelle geschieht. Es ergab filtriertes, sauberes Wasser.
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Bilder zur Ausstellung am Freitagnachmittag
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Und wer Breitband hat, kann sich diesen 12 sek Video der Gnepfe noch herunterladen.. 2 mb |
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Erlebnisberichte der 4. Klasse
Lebensraum - Bach
Ich war bei "Lebensraum Bach". Ich fand das Thema toll, weil wir sehr viel draussen waren. Einmal gingen wir nach Schiers, dort war es schön, weil es viele Tiere hatte. Ich fing sogar 3 Frösche und ging mit ihnen in den Kessel und legte sie vorsichtig hinein. Und am Donnerstagmorgen fuhren wir nach Serneus. Dann liefen wir ein bisschen und drehten dazu einen Film und am Schluss mussten wir sagen, wie wir diesen gefunden haben. Ich fand es toll.
Wasser und Farben
Das zweite Thema, das ich besuchte war Wasser und Farben. Am Montagmorgen sind wir zum Sägenbach gegangen. Dort schauten wir, ob das Wasser auch wirklich blau ist, aber dann entdeckten wir, dass das Wasser durchsichtig ist und dass es nicht blau ist. Am Mittwochmorgen beobachteten wir, wie das aussieht, wenn Regentropfen auf den Blättern glitzern. Es sah sehr schön aus und dann mussten wir solche Blätter abzeichnen. Und am Donnerstagnachmittag machten wir einen riesigen Wasserfall und der hing an der Ausstellung über ein Fenster hinunter. Mir hat es gefallen.
Armin
Eine besondere Woche
Ich war bei der Gruppe Lebensraum Bach.
Mir gefiel es, dass wir sehr viel hinaus gingen und die Natur beobachteten. Wir gingen an den Tersierbach und fingen Frösche und liessen sie wieder frei. Einmal fuhren wir nach Serneus und liefen dem Flusslehrpfad entlang. Wir sahen sehr schöne Steine. Es ist auch ein sehr schöner Weg und wir haben auch viele Tiere gesehen.
Ich war auch bei der Gruppe Wasserkraft und Energie.
Mir gefiel es, dass wir ein Wasserrädchen machten und lernten wie man Strom herstellen kann. Schön war auch, dass wir die Wassermühle anschauen konnten. Es war spannend, wie das Rad die Mühle antreibt.
Sandro
Wasserkraft und Energie
Am Morgen erfuhr ich, dass ich zu "Wasserkraft und Energie" gehen kann. Ich freute mich sehr. Und dann ging es los:
Am Montag haben wir angefangen mit ein paar Versuchen.
Zum Beispiel: Wie befördert man Wasser von einem Becken ins andere ohne es umzuleeren. Am Dienstag gingen wir nach Klosters um eine alte Wassermühle zu besichtigen. Der Rest der Woche bastelten wir ein paar Sachen: Wasserräder, eine Gnäpfi und eine kleine Wasser-Solaranlage.
Gestalten auf und unter dem Wasser:
Auch am Nachmittag freute ich mich sehr auf das Piratenleben. Und los gings:
Am Montag machten wir Kopftücher. Am Dienstag machten wir ein kleines Dampfschiffchen und am Donnerstag gingen wir ins Hallenbad nach Chur. Am Freitag schauten wir einen Film von Kapitän Hook.
Diese Woche war sehr schön vor allem auch die zwei Themen, die ich ausgewählt habe.
Robert Kleger
Lebensraum Bach
Mir gefiel es, weil wir sehr viel draussen in der Natur waren. Wir gingen von kleinen Wiesenbächlein bis zu den grossen Flüssen. Am schönsten war es am Flusslehrpfad von Serneus dort sahen wir sehr viel verschiedene Tierarten wie Vögel, Insekten und natürlich Wassertiere.
Wasser und Farben
Auch dieses Thema gefiel mir eigentlich gut ,weil man sehr viel mit Farben arbeitete. Teilweise musste man aber wieder sehr viel hirnen, dass man den nächsten Schritt machen konnte.
Matthias
Wasserkraft und Energie
Am Montag haben wir die Stärke und die Kraft getestet. Den Druck haben wir in einem Becken und mit einem kleinem Schlauch getestet. Wir haben auch Wasser in einen Dampfkochtopf hinein gefüllt und den Kochherd auf Höchstleistung gedreht und auf den Druck gewartet.
Am Dienstag sind wir mit dem Zug nach Klosters Serneus gefahren, um eine alte Wassermühle anzuschauen. Der Mann hat sie auch laufen gelassen . Sie hat auch noch sehr gut gedreht und der Mann hat auch sehr gut erklärt.
Piraten
Am Montag hat uns Karin eine Geschichte vorgelesen. Dann haben wir ein Tuch in
verschiedene Farben getunkt. Wenn man fertig war hat man es draussen aufgehängt. Dann konnte man spielen oder lesen und am Schluss haben wir noch ein Blatt angeschaut. Das Blatt haben wir als Hausaufgaben auf den Dienstag bekommen.
Am Dienstag haben wir aus Holz ein Schiff gebaut. Wir brauchten eine Holzplatte, vier Nägel, eine Kerze und ein ausgeblasenes Ei. Wenn man fertig war, konnte man auch wieder spielen oder lesen.
Am Donnerstag mussten wir um 8.00 Uhr aus den Federn. Wir sind nämlich nach Chur ins Hallenbad gefahren. Da haben wir Tauchspiele gemacht und danach sind einige auf das Fünfmeterbrett und auf die Rutschbahn gegangen. Leider haben wir um 11.00 Uhr wieder in Fanas sein müssen.
Martin
Lebensraum Bach
Mir hat es sehr gefallen. Wir haben bei Frau Anna Gansner das Thema Lebensraum Bach gehabt. Am Mittwoch fuhren wir nach Schiers und dort gingen wir zum Biotop. Dort haben wir viele Tiere gesehen, so Frösche, Kaulquappen und Insekten.
Wir waren viel draussen. Am Donnerstag machten wir einen Ausflug nach Saas.
Dort war es auch sehr schön, weil es auch viele Tiere hatte.
Stefan
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